11 August 2022
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Was sind die Grundlagen der Regionalisierung?

Was versteht man unter Regionalisierung?

kleinräumige territoriale Integration und Vernetzung von wirtschaftlichen Aktivitäten mit einer besonderen Betonung regionaler Qualitäten und Beziehungsgefüge (Lokalisierung, Industriedistrikt, Cluster).

Warum Regionalisierung?

⑦ – Regionalisierung ist ein Gegengewicht zur Globalisierung; sie setzt aus ökonomi- schen Gründen der Globalisierung Grenzen. ① – Weil Regionalisierung in aller Regel eine bleibende Dauerhaftigkeit der Aus- tauschbeziehungen gewährleistet, dürfte sie sich in Zukunft stärker als die Globalisie- rung fortsetzen.

Was versteht man unter einer Globalisierung?

Bezeichnung für die zunehmende Entstehung weltweiter Märkte für Waren, Kapital und Dienstleistungen sowie die damit verbundene internationale Verflechtung der Volkswirtschaften.

Was bedeutet Regionalisierung in der Sozialen Arbeit?

Prävention, das bedeutet hier vor allem Orientierung an positiven, lebenswerten und erwünschten Verhältnissen sowie rechtzeitige Hilfe zur Stabilisierung. Regionalisierung im Sinne von Dezentralisierung. Damit ist das Anknüpfen an lokale Strukturen und kleinräumige Förder- und Unterstützungskonzepte gemeint.

Welche Vor und Nachteile hat die Globalisierung?

In diesem Beitrag erfährst du alle wichtigen Vor- und Nachteile der Globalisierung und welche Ursachen und Folgen sie hat.
Vor und Nachteile Globalisierung Tabelle.

Vorteile Nachteile
Kommunikation mit Personen auf der ganzen Welt Internationale Probleme und Krisen
Kulturen wachsen zusammen Verlust von Kulturen

Was gehört alles zur Globalisierung?

Der Begriff Globalisierung bezeichnet den Vorgang, bei welchem weltweite Verflechtungen in unter anderem den Bereichen Wirtschaft, Politik, Kultur, Umwelt und Kommunikation zwischen Individuen, Gesellschaften, Institutionen und Staaten zunehmen.

Was ist das Gegenteil von Globalisierung?

Die Globalisierung wird nun durch die Entglobalisierung ersetzt.

Was sind Handlungs und Strukturmaxime?

Strukturmaxime meint hier eine Leitidee für die Gestaltung von Angeboten und Hilfen der Sozialpädagogik. Handlungsmaximen sind Ideen für das Handeln.

Was versteht man unter Lebenswelt?

Die Lebenswelten sind die Orte und Themen, in denen sich die Kinder und Jugendlichen bewegen, womit sie sich beschäftigen und was sie beschäftigt. Dies können sowohl ganz unmittelbare Orte und Dinge sein, als auch virtuelle Räume.

Was versteht Thiersch unter Lebenswelt?

Wie ist Lebenswelt definiert? Lebensweltorientierung betont nicht nur die Vielfalt Aufgaben und Problemen, die im Alltag auftreten und die zu bewältigen sind, sondern weist auf die grundsätzliche autonome Zuständigkeit aller Menschen für ihren je eigenen Alltag hin (vgl. GRUNWALD/THIERSCH 2001: 1137).

Ist Lebensweltorientierung eine Methode?

Lebensweltorientierung kann also auf zwei Arten von Veränderung zielen – und sollte das auch gleichzeitig tun: Auf eine Unterstützung der Personen bei der Findung ihres Weges und auf eine Vergrößerung ihrer Chancen durch die Beeinflussung ihres lebensweltlichen Umfelds (oder, einfacher: ihres Lebensfeldes).

Ist Lebensweltorientierung eine Theorie?

Die Theorie der Lebensweltorientierung von Hans Thiersch versteht sich als ein Theoriekonzept, das auf der Tradition einer hermeneutisch-pragmatischen Erziehungswissenschaft und einer pragmatisch orientierten Sozialarbeit basiert und diese sozialwissenschaftlich neu formuliert (Grunwald, Thiersch 2016, S. 29).

Was ist der Unterschied zwischen Lebensweltorientierung und sozialraumorientierung?

Sozialraumorientierung als weiteres Leitkonzept

Während die Lebenswelt den persönlichen und individuellen Rahmen bildet – Husserl spricht von der Subjektgebundenheit der Lebenswelt -, stellt der Sozialraum den öffentlichen Raum dar, in dem die Menschen leben.

Was versteht man unter sozialraumorientierung?

Sozialraumorientierung ist ein konzeptioneller Hintergrund für das Handeln in zahlreichen Feldern Sozialer Arbeit. Im Kern geht es darum, die Lebensbedingungen der Menschen in einem Stadtteil, Viertel oder Sozialraum zu verbessern. Ausgangspunkt jeglicher Arbeit sind der Wille und die Interessen der Menschen.

Wie beschreibe ich einen Sozialraum?

Als Sozialraum wird – kurz gesagt – das Lebensumfeld sowohl räumlich als auch sozial verstanden. Er kann Hinweise auf die konkrete Lebens- und Bildungssituation geben bzw. neue Bildungschancen schaffen, indem beispielsweise vorhandene Ressourcen des Sozialraums genutzt werden.

Was bedeutet Vernetzung im Sozialraum?

Die Vernetzung im Umfeld einer Kindertageseinrichtung dient insbesondere einer Aktivierung von Ressourcen im Sozialraum sowie seiner gezielten (Mit-) Gestaltung mit und im Sinne von Kindern und Familien. Eine in dieser Weise verstandene Netzwerkbildung bedarf nach Kessl und Reutlinger (2010, S.

Was versteht man unter Vernetzung?

das Herstellen oder die Erweiterung von Beziehungen (Verbindungen) zwischen einzelnen Elementen eines Systems.

Was bedeutet Netzwerkarbeit im Kindergarten?

Sozialräumliche Vernetzung und Kooperation gehören mit freiwilligem Engagement zu den zentralen Elementen einer modernen, an den Lebenswelten der Kinder und Familien orientierten Arbeit.

Was kann im Sozialraum analysiert werden?

Die Sozialraumanalyse ist eine aktuelle, schriftliche und beschreibende Darstellung des Sozialraums und der Umgebung des Familienzentrums. Sie soll die jetzige Situation abbilden und dabei sowohl die physischen als auch sozialen Dimensionen des Sozialraums erfassen.

Was gehört alles zum Sozialraum?

Sozialraum ist ein von geografischen Gegebenheiten und von der öffentlichen Verwaltung definierter Siedlungsraum auf kommunaler Ebene. Er umfasst Kreise, Dörfer und Städte mit ihren Quartieren. „Sozialraum ist eine Stadtplanungs- und Verwaltungskategorie.

Was ist eine Stadtteilbegehung?

Stadtteilbegehungen stellen eine zentrale Methode zur Erforschung des Sozialraums aus der subjektiven Perspektive von Kindern und Jugendlichen dar. Dabei steht die Erkundung von öffentlichen Räumen wie Spielplätze, Straßen, Plätze, Wege etc. im Mittelpunkt.